Der Blütenmuskateller ist eine russische Züchtung aus dem Jahr 1947 und zählt zu den pilzwiderstandsfähigen Sorten. Er wurde erst 2013 ins Sortenregister aufgenommen.

Herkunft

Russland

Abstammung

Kreuzung aus Severnyj x Muskat

Weinbaufläche

71,13 ha; 0,2 %

Ein Bild zeigt Blatt und Traub der Sorte Blütenmuskateller.
© ÖWM / Blickwerk Fotografie

Wichtige ampelografische Merkmale

Blatt

fünfeckig mit drei bis fünf Lappen, tief gebuchtet

Traube

mittellang, mitteldicht, kegelförmig mit ein bis drei Flügeln, keine Beitraube; Beeren sind elliptisch mit grüner bis gelber Haut und intensivem Muskatgeschmack

Reifezeit

Reifezeit

sehr früh
früh
früh bis mittel
mittel
mittel bis spät
spät
sehr spät

Bedeutung & Ansprüche

Die Sorte benötigt gute Lagen mit zumindest mittelgründigem Boden, dann ist oftmals eine Mengenregulierung notwendig. Der Blütenmuskateller erreicht eine hohe Gradation und ist gut für die Erzeugung von Süßweinen geeignet. Er zählt zu den PIWI-Sorten und ist daher tolerant gegen Oidium und Peronospora.

Rebflächen in Österreichs Weinbaugebieten
(Anteil an der jeweiligen Gesamtfläche)

Österreich: 71,13 ha (0,2 %)

Niederösterreich: 43,12 ha (0,21 %)

Burgenland: 12,84 ha (0,1 %)

Steiermark: 11,90 ha (0,2 %)

Wien: 0,8 ha (0,1 %)

  • davon im Gemischten Satz gepflanzt: 0,15 ha
Ein Bild zeigt ein Hand, die in einem Weingarten ein Glas Weißwein hält.
© ÖWM / Blickwerk Fotografie

Wein

Die Sorte bringt vollere, üppigere Weine als Gelber Muskateller mit starkem Muskataroma, das an Blumenblüten erinnert.

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