St. Laurent

Die hochwertige Sorte St. Laurent gehört zur großen Burgunderfamilie – das Synonym Pinot St. Laurent weist auf einen Burgunder-Sämling hin. Seit mehreren Jahren erlebt sie eine verdiente Renaissance in allen Weinbaugebieten.

Herkunft

vermutlich Niederösterreich, Österreich

Abstammung

Natürlicher Burgunder-Sämling

Weinbaufläche

732 ha, 1,6%

Ein Bild zeigt Trauben der Rebsorte St. Laurent
© ÖWM / Oberleitner

Herkunft: Wurde vom Stift Klosterneuburg verbreitet.

Abstammung: Der Name St. Laurent bezieht sich auf den Lorenzitag, den 10. August, an dem sich die Beeren zu verfärben beginnen.

Verbreitung: Die autochthone Sorte ist besonders in der Thermenregion und im nördlichen Burgenland vertreten. Die Anbaufläche hat im Zeitraum von 1999 bis 2015 kontinuierlich zugenommen.

Wichtige ampelografische Merkmale:
Blatt: mittelgroß, fünflappig, gewellt
Traube: mittelgroß, dichtbeerig, zylindrisch, mit Beitraube; Beeren oval, blauschwarz gefärbt

Reifezeit: mittelfrüh

Bedeutung, Ansprüche: Die Sorte gilt im Weingarten als schwierig und war daher nicht immer beliebt. Sie benötigt gute Lagen und tiefgründige Böden, ist blüteempfindlich, spätfrostempfindlich und liefert eher niedrige, unregelmäßige Erträge.

Wein: St. Laurent liefert dunkle, kräftige und fruchtige Rotweine mit Sauerkirscharomen, die von hoher Qualität und guter Lagerfähigkeit sind.

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Autochthone Sorten

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