Beim Cabernet Franc handelt es sich um eine uralte Rebsorte, bei der noch Spuren von Wildreben nachzuweisen sind, aus denen sie vermutlich selektiert wurde. Cabernet Franc ist mit Ausnahme größerer Flächen in Siegendorf in Österreich nur spärlich zu finden. Die Sorte eignet sich gut für kühlere Anbaugebiete.

Herkunft

vermutlich Bordeaux, Frankreich

Abstammung

Aus Wildreben selektiert

Weinbaufläche

97,35 ha; 0,2 %

Abstammung

Cabernet Franc ist eine sehr alte Rebsorte. Aus einer natürlichen Kreuzung mit Sauvignon Blanc entstand die Sorte Cabernet Sauvignon.

Verbreitung

Die Sorte ist seit 1986 für österreichischen Qualitätswein zugelassen und ist im Burgenland und Niederösterreich vertreten.

Ein Bild zeigt Trauben der Rebsorte Cabernet Franc.
© ÖWM / Oberleithner

Wichtige ampelografische Merkmale

Blatt

fünf- bis siebenlappig, tief gelappt

Traube

mittelgroß, mitteldicht, kegelförmig, fehlende oder nur kleine Beitraube, mit rundlichen, ovalen und blauschwarz gefärbten Beeren

 

 

 

Reifezeit

Reifezeit

sehr früh
früh
früh bis mittel
mittel
mittel bis spät
spät
sehr spät

Bedeutung & Ansprüche

Cabernet Franc ist mit Ausnahme größerer Flächen im Burgenland in Österreich nur relativ selten zu finden. Die Sorte ist, gemeinsam mit Merlot, der Partner im Bordeaux-Verschnitt. Wächst sehr kräftig und ist für karge Böden geeignet, benötigt aber wegen der späten Reife sehr gute Lagen.

Rebflächen in Österreich
(Anteil an der jeweiligen Gesamtfläche)

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Gesamtfläche in Österreich: 97,35 ha

Das Bild zeigt eine Person, die ein Glas Rotwein in der Hand hält.
© ÖWM / Blickwerk Fotografie

Eigenschaften des Weins

Cabernet Franc liefert gegenüber Cabernet Sauvignon weniger kräftige, hellere Weine mit weniger Bukett und Körper. Wird oft mit Cabernet Sauvignon verschnitten und im Barrique ausgebaut. Unreifes Traubenmaterial ergibt grasige, unreife Weine.

Quelle Sorten-Spezifikationen: Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg, „Österreichische Qualitätsweinrebsorten und deren Klone“, zweite überarbeitete Auflage, September 2015

Quelle Rebfläche: BMLRT nach INVEKOS (Stand 31. Mai 2022)

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