Roter Veltliner und Sylvaner sind die Eltern dieser sehr alten Rebsorte. Als typische „Österreicher“ weisen sie auf die wahrscheinliche Herkunft hin. Die Bedeutung des Frühroten Veltliners nimmt ab, meist wird sie als Tafeltraube, Primeurwein oder auch Schankwein vermarktet.

Herkunft

vermutlich Niederösterreich, Österreich

Abstammung

Natürliche Kreuzung von Rotem Veltliner x Sylvaner

Weinbaufläche

244,16 ha; 0,5 %

Verbreitung

Diese alte, autochthone Rebsorte ist vor allem in der Thermenregion, im Weinviertel und am Wagram verbreitet. Ihr Flächenanteil hat sich zwischen 1999 und 2020 stetig verringert.

Ein Bild zeigt die Trauben der Rebsorte Frühroter Veltliner
© ÖWM / Oberleithner

Wichtige ampelografische Merkmale

Blatt

keilförmig bis fünfeckig, drei- bis fünflappig, Hauptnerven bis zur ersten Adernverzweigung rot, Stielbucht wenig offen.
 

Traube

große, dichtbeerige, zylindrisch geformte, geschulterte Traube mit elliptischen, rötlich gefärbten Beeren mit neutralem Geschmack.

Bedeutung & Ansprüche

Die Bedeutung des Frühroten Veltliner nimmt ab, meist wird sie als Tafeltraube, Primeurwein oder Schankwein – vor allem in der Thermenregion, im Weinviertel und am Wagram – vermarktet. Stellt geringe Ansprüche an Boden und Lage.

Reifezeit

Reifezeit

sehr früh
früh
früh bis mittel
mittel
mittel bis spät
spät
sehr spät

Rebflächen in Österreich
(Anteil an der jeweiligen Gesamtfläche)

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Gesamtfläche in Österreich: 244,16

Ein Bild zeigt eine Hand, die in einem Weingarten ein Glas Weißwein hält.
© ÖWM / Blickwerk Fotografie

Eigenschaften des Weins

Die früh trinkreifen, eher säurearmen Weine sind alkoholarm, haben meist ein herbaromatisches Bukett, das etwas an Blüten und Bittermandeln erinnert.

Link

Autochthone Sorten

Quelle Sorten-Spezifikationen: Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau Klosterneuburg, „Österreichische Qualitätsweinrebsorten und deren Klone“, zweite überarbeitete Auflage, September 2015

Quelle Rebfläche: BMLRT nach INVEKOS (Stand 31. Mai 2022)

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