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Minerale sind die Baustoffe der Gesteine. Die meisten Gesteine bestehen aus mehreren Mineralen wie Granit aus Feldspat, Quarz und Glimmer. Wenige Gesteine bestehen weitestgehend aus nur einem Mineral, wie zum Beispiel Kalkstein aus Kalzit oder Quarzit aus Quarz.

Minerale haben eine geordnete innere Struktur und eine bestimmte chemische Zusammensetzung, und bestehen selbst wiederum aus einem oder mehreren Elementen und Verbindungen.

Das Bild zeigt einen Weingarten in der Wachau.
© ÖWM /Armin Faber

Wichtige gesteinsbildende Minerale 

  • Silikate (Minerale, deren Hauptbestandteile Silizium, Aluminium und Sauerstoff sind) wie Feldspäte (Plagioklas und Alkalifeldspat), Amphibole und Pyroxene, Quarz, Glimmer, Tonminerale, Granat und

  • Karbonate wie Kalzit (Kalziumkarbonat) sowie Dolomit (Kalzium-Magnesiumkarbonat).

Weitere Gruppen bilden die Phosphate, Oxide, Sulfide und Sulfate.

Häufige Minerale in den drei großen Gesteinsgruppen

  • Erstarrungsgesteine: Quarz, Feldspat, Glimmer, Pyroxen, Amphibol, Olivin

  • Ablagerungsgesteine: Quarz, Tonminerale, Feldspat, Kalzit, Dolomit

  • Umwandlungsgesteine: Quarz, Feldspat, Glimmer, Granat, Staurolith, Disthen.

Die chemische und mineralogische Zusammensetzung eines Gesteins bedingt das natürliche Nährstoffangebot und hat damit Auswirkung auf die Wahl der Unterlagen und Sorten. Menge und Art der Tonminerale, mit unterschiedlichen Eigenschaften im Hinblick auf Wasseraufnahme und Ionenaustauschvermögen, haben starken Einfluss auf das Bodengefüge und die Bearbeitbarkeit, auf das Verhalten des Bodenwassers, auf die Bindung und Freisetzung von Nährstoffen wie Kalium und Magnesium und auch auf die Erosionsanfälligkeit.

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