Geschmacksrichtungen

Die Angabe des Restzuckergehaltes ist bei Qualitätswein aus Österreich – also auch für alle Prädikatsweine – zwingend vorgeschrieben.

Trocken

  • bis 4 g/l oder höchstens 9 g/l Restzuckergehalt, wenn die Gesamtsäure nicht mehr als 2g/l niedriger ist. Beispiel: Ein Wein mit 8 g/l Zucker muss mindestens 6 g/l Säure haben, um als „trocken“ deklariert zu werden. Anders ausgedrückt als „Formel“: Säure + 2 bis zur Höchstgrenze 9

Halbtrocken

Lieblich

  • ist ein Wein, wenn der Zuckergehalt den vorgenannten Höchstwert überschreitet, aber nicht mehr als 45 g/l beträgt. Das bedeutet, dass (je nach Säuregehalt) ein Wein zwischen >12 und 18 g/l Restzucker halbtrocken oder lieblich sein kann.

Süß

  • ab 45 g/l

Neuregelung der Angabe eines Restzuckergehaltes

Link

Restzuckergehalte im Weingesetz