Rosalia
Fruchtig-würzige Rote und Rosés

Am Osthang des Rosaliengebirges, das sich entlang der niederösterreichisch-burgenländischen Grenze erstreckt, liegt das Weinbaugebiet Rosalia. Pannonisches Klima und sandige Böden bieten dort perfekte Voraussetzungen für den Anbau von Blaufränkisch und Zweigelt, die beiden prominentesten Rebsorten des Gebiets.

Weinbaufläche

297 ha

Wichtige Weinbauorte

Pöttelsdorf, Neudörfl, Sigleß

2018 von einer Großlage zu einem Weinbaugebiet "befördert", blickt das Rosalia-Gebiet bereits auf eine lange Weinbautradition zurück: Bereits vor mehr als 2500 Jahren erkannten die Kelten das Potenzial der Gegend für den Anbau von Weinreben. Die Kombination aus pannonischem Klima und geologisch jungen Ablagerungen eines Urmeeres begünstigt den Weinbau. Heute sind 297 ha landwirtschaftliche Fläche mit Weinreben bestockt und bilden in erster Linie die Basis für kräftig-würzige Rotweine sowie fruchtig-finessenreiche Rosé-Weine.

An der Spitze der gepflanzten Rebsorten steht unangefochten der Blaufränkisch: Er wächst auf 60 % der Weinbaufläche, gefolgt vom Zweigelt. Die schweren Böden bringen kräftige Weine hervor, die in ihrer Gebietstypizität Fruchtigkeit, Würze und Finessenreichtum zeigen. Neben dem Rotwein spielen auch Rosé-Weine eine bedeutende Rolle. Dafür dürfen nicht nur die Rebsortenstars des Gebiets, sondern auch weitere verbreitete Rotweinsorten verwendet werden, sofern sie Qualitätsweinrebsorten sind. Das Ergebnis, der Rosalia DAC Rosé, fällt fruchtig und frisch, jedoch auch würzig aus - gebietstypisch eben.

Darüber hinaus birgt Rosalia durch weite, naturbelassene Flächen, von denen einige den Naturpark Rosalia-Kogelberg bilden, seltene Obstsorten, Erdbeeren, Edelkastanien und die Nähe zur Landeshauptstadt Eisenstadt beachtliches touristisches Potenzial.

 

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Weitere Informationen zum Rosalia DAC

Kartenmaterial

Geologie

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