Paprikahendl mit Nockerln

Der rahmig-frische Paprikageschmack gibt hier die Weinwahl vor; kraftvolle und körperreiche Weißweine sind die erste Wahl.

© ÖWM/Blickwerk Fotografie

Dazu passt

Im Gegensatz zum dunkleren, schärferen Rindsgulasch, das vom ungarischen „Pörkölt“ abstammt, geht das Paprikahendl wie auch das Kalbsgulasch auf die ungarischen „Paprikás“-Varianten zurück.

Zutaten
Mengenangaben für 6 Personen

  • 2 Junghendl à 1400 g
  • 250 g Zwiebeln, fein gehackt
  • 100 g Öl
  • 40 g edelsüßer Paprika
  • 600 ml Wasser oder Suppe
  • 250 ml Sauerrahm
  • 40 g Weizenmehl
  • 1 Teelöffel Tomatenmark
  • 125 ml Obers (Sahne)
  • Salz, Zitronensaft, Zitronenschale

Zubereitung

Die Hendl vierteln (oder auch noch etwas kleiner zerteilen), waschen, Rückgrat und Kragen herauslösen, aber mitdünsten. Die Teile salzen, in heißem Öl schonend anbraten und herausnehmen. Im Bratrückstand Zwiebeln anrösten, Paprika einrühren und gleich mit Wasser oder Suppe aufgießen. Tomatenmark und geriebene Zitronenschale dazugeben und salzen. Die Hühnerstücke dazugeben und zugedeckt weichdünsten. Hühnerstücke wieder herausnehmen, Mehl und Sauerrahm mit dem Schneebesen schnell einrühren, einige Minuten köcheln lassen, Obers (Sahne) einrühren. Sauce durch ein Sieb streichen und mit wenig  Zitronensaft abschmecken. Hühnerstücke auf einen heißen Teller legen und mit Sauce überziehen. Mit Nockerln (= eine Art großer Spätzle) oder Petersilerdäpfeln servieren.