Goldmuskateller

Die autochthone italienische Rebsorte ist vermutlich mit dem Gelben Muskateller verwandt. Sie wurde erst 2018 in den Kreis der in Österreich zugelassenen Sorten aufgenommen.

Herkunft

Norditalien

Abstammung

vermutlich Kreuzung aus Gelbem Muskateller und einer unbekannten Sorte

Weinbaufläche

Noch nicht statistisch erfasst

Ein Bild zeigt Blatt und Traube des Goldmuskatellers, © Doris Schneider, Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY
© Doris Schneider, Ursula Brühl, Julius Kühn-Institut (JKI), Federal Research Centre for Cultivated Plants, Institute for Grapevine Breeding Geilweilerhof - 76833 Siebeldingen, GERMANY

Wichtige ampelografische Merkmale:
Blatt:
kreisförmig bis fünfeckig, drei- bis fünflappig, Blattzähne spitz, Stielbucht offen

Traube: mittelgroß, locker; dunkelgelbe Beeren mit fester Haut

Reifezeit: spät

Bedeutung, Ansprüche: Der Goldmuskateller wurde 2018 in den Katalog der in Österreich zugelassenen Rebsorten aufgenommen. Er bevorzugt warme, frostfreie Lagen mit kalkhaltigen Böden.

Wein: Die Weine weisen die charakteristische Muskatnote auf, sind vollmundig und goldgelb in der Farbe. Mit ausgeprägter Fruchtigkeit ist ihr Säurespiel lebendig. Sie werden trocken, aber vor allem auch süß ausgebaut.