Frühroter Veltliner
(Malvasier)

Roter Veltliner und Sylvaner sind die Eltern dieser sehr alten Rebsorte. Als typische „Österreicher“ weisen sie auf die wahrscheinliche Herkunft hin. Die Bedeutung des Frühroten Veltliners nimmt ab, meist wird sie als Tafeltraube, Primeurwein oder auch Schankwein vermarktet.

Herkunft

vermutlich Niederösterreich, Österreich

Abstammung

Natürliche Kreuzung von Rotem Veltliner x Sylvaner

Weinbaufläche

367 ha, 0,8%

Ein Bild zeigt die Trauben der Rebsorte Frühroter Veltliner
© ÖWM / Oberleitner

Verbreitung: Diese alte, autochthone Rebsorte ist vor allem in der Thermenregion, im Weinviertel und am Wagram verbreitet. Ihr Flächenanteil hat sich zwischen 1999 und 2015 stetig verringert.

Wichtige ampelografische Merkmale:
Blatt: keilförmig bis fünfeckig, drei- bis fünflappig, Hauptnerven bis zur ersten Adernverzweigung rot, Stielbucht wenig offen.
Traube: große, dichtbeerige, zylindrisch geformte, geschulterte Traube mit elliptischen, rötlich gefärbten Beeren mit neutralem Geschmack.

Reifezeit: früh

Bedeutung, Ansprüche: Die Bedeutung des Frühroten Veltliner nimmt ab, meist wird sie als Tafeltraube, Primeurwein oder Schankwein – vor allem in der Thermenregion, im Weinviertel und am Wagram – vermarktet. Stellt geringe Ansprüche an Boden und Lage.

Wein: Die früh trinkreifen, eher säurearmen Weine sind alkoholarm, haben meist ein herbaromatisches Bukett, das etwas an Blüten und Bittermandeln erinnert.

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Autochthone Sorten