Verbriefte Qualität: Wiener Gemischter Satz auf Weinbriefmarke 2017

Der herkunftstypische Wein der Hauptstadt Österreichs „Wiener Gemischter Satz DAC“ ziert die neue Sondermarke aus der Serie „Weinregionen Österreichs“. Die Qualität dieser Weinspezialität war lange Zeit vergessen, bis sie 2013 von weitsichtigen Wiener Winzern wiederentdeckt und in den DAC-Status gehoben wurde. Mittlerweile ist der Wiener Gemischte Satz DAC nicht nur wieder beliebter denn je, sondern auch von Slow Food ausgezeichnet und in die „Arche des Geschmacks“ aufgenommen.

© Österreichische Post AG
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Wiener Gemischter Satz DAC

Ein typischer Heurigenwein ist der Wiener Gemischte Satz, der bei entsprechender Weingartenarbeit und Vinifikation aber auch in die Liga richtig großer Weißweine vordringen kann. Seine Besonderheit liegt darin, dass er aus mehreren – eben gemischten – Rebsorten besteht. Diese werden aber nicht erst als fertige Weine „verschnitten“ - wie bei einer Cuvée. Bereits im Weingarten werden mindestens drei und bis zu zwanzig verschiedene weiße Qualitätsrebsorten gemeinsam gepflanzt sowie dann auch geerntet und verarbeitet. Seit der Wiener Gemischte Satz im Jahr 2013 DAC-Status (Districtus Austriae Controllatus) erhielt, ist seine Zusammensetzung streng geregelt. Der größte Sortenanteil darf nicht höher als 50 Prozent sein, der drittgrößte Anteil muss zumindest 10 Prozent betragen. Wenn der Gemischte Satz von einer einzigen Lage (Riede) gelesen wird, kann er auch mit dem Riednamen versehen werden, also einer genaueren geografischen Bezeichnung als nur „Wien“. Dann muss er aber einen Alkoholgehalt von mindestens 12,5 Prozent aufweisen und darf erst ab März des auf die Ernte folgenden Jahres verkauft werden. Dafür muss dieser Lagenwein nicht der Geschmacksangabe „trocken“ entsprechen.

Gemischter Satz hat Tradition

Seit Jahrhunderten werden in Wien unterschiedliche Rebsorten gemeinsam ausgepflanzt, um deren Qualität und Ertrag zu sichern. Unterschiedliche Blütezeiten und Reifegrade führen selbst bei widrigen Wetterverhältnissen nie zu einem Totalausfall der Ernte. Gleichzeitig entstehen damit sehr vielschichtige Weine, die heute durch engagierte Wiener Winzer wieder eine Renaissance erleben. Der typische Wiener Gemischte Satz ohne Lagebezeichnung ist trocken, frisch und fruchtig, das Geschmacksbild hängt naturgemäß stark von den verwendeten Rebsorten ab. Er ist vielseitig einsetzbar und passt besonders gut zur traditionellen österreichischen Küche.

Ausgezeichnet von Slow Food

Als hochwertiges regionales, nachhaltiges und traditionell hergestelltes Produkt wurde der Wiener Gemischte Satz von der internationalen Slow-Food-Stiftung für Biodiversität in die „Arche des Geschmacks“ aufgenommen und als „Presidio-Produkt“ ausgezeichnet - ein ganz spezieller Lohn für die Bemühungen um den Erhalt dieses typischsten aller Wiener Weine.
Die Sonderbriefmarke „Wien“ ist seit 15. März 2017 in den Postfilialen sowie über den Online-Shop der Post AG zu einem Nennwert von 0,68 Euro erhältlich.

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