Stürmische Tage haben begonnen

In der heimischen Gastronomie haben die Tage des Sturms begonnen. Auf Grund der warmen Witterung im Weinjahr 2003 wurden Frühsorten wie Malvasier, Müller-Thurgau oder Bouvier bereits Mitte August gelesen. So konnten viele Gastronomiebetriebe bereits zu diesem Zeitpunkt die „Sturmzeit“ ausrufen. Dieser frühe Start der stürmischen Saison, die bis November dauert, lässt Weinfreunde auf eine besonders gute Ernte 2003 hoffen.

Bild von einem Glas gefüllt mit Sturm, Copyright ÖWM
Sturm-Bild, © ÖWM

Den Namen Sturm hat das beliebte Getränk nicht zu Unrecht: Es wird mitten in der Gärphase gewonnen. Bei der Gärung wandeln die Weinhefen Zucker in Alkohol und eine Fülle von Nebenprodukten um. Eines dieser Nebenprodukte ist CO2. Richtig „stürmisch“ wird die Gärung, wenn die Gärhefen durch optimale Bedingungen am aktivsten sind und besonders viel Kohlendioxid entsteht. Damit erklärt sich auch die angenehm prickelnde Frische des Sturms.

Aromastoffe

Weitere Nebenprodukte sind zahlreiche Aromastoffe, die oft an Bananen, Grapefruits oder andere exotische Früchte erinnern. Da der Sturm noch nicht durchgegoren ist, enthält er weniger Alkohol als Wein und einen wertvollen Anteil an natürlichem Fruchtzucker. Dieser erhöht den Trinkspaß zusätzlich.

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