Wein aus Österreich begeistert - Stars der Weinwelt in Wien

Im Rahmen des V. Masters of Wine Symposiums, das jüngst in Wien stattfand, hatten herausragende Fachleute wieder die Gelegenheit, Österreichs Weine eingehend zu studieren. Kurze Interviews hielten die Meinungen der Gäste fest. Das Resultat war höchst erfreulich: Zwei Auszüge aus Gesprächen mit den absoluten Wein VIPs Jancis Robinson MW und Tim Atkin MW mögen als Beispiele gelten. Einhellig wird die Qualität und Eigenständigkeit der österreichischen Weine gelobt. Marktchancen sehen die Experten vor allem im mittleren und oberen Segment.

zeigt von links nach rechts: Diplomingeneur Helmut Romé, Falstaff Magazin; Magister Michael Thurner, ÖWM; Bundesminister Magister Wilhelm Molterer; Arne Ronold Master of Wine, Vinforum Norwegen; Doktor Josef Schuller Master of Wine, Weinakademie Österr
v.l.n.r. DI Helmut Romé, Falstaff Magazin; Mag. Michael Thurner, ÖWM; BM Mag. Wilhelm Molterer; Arne Ronold MW, Vinforum Norwegen; Dr. Josef Schuller MW, Weinakademie Österreich; Hugo Rose MW, Chairman Institut of Masters of Wine, © ÖWM

Jancis liebt Österreich

"Ich bin ein großer Fan der österreichischen Weine", meint die britische Autorin Jancis Robinson MW, die wohl bekannteste Frau in der internationalen Weinszene, von ihren Fans nur liebevoll Jancis genannt. "Ich reise viel und finde immer mehr österreichische Weine in den Top-Lokalen der Welt." Sie ortet vor allem bei den Weißweinen Österreichs großes Potential, da diese elegant, körperreich, frisch und sehr gut mit Speisen aus aller Welt kombinierbar seien. Vor allem hätten sie eine verlässliche Qualität und eigenen Charakter.

Zukunft nur an der Spitze

Ins selbe Horn stößt auch ihr Landsmann Tim Atkin MW Chefredakteur des ältesten und zugleich modernsten Wein-Fachblattes "Harper's" und Kolumnist des "Observer", der sich als Österreichfan bekennt. "Die österreichischen Weine sollen sich an der Spitze positionieren! Österreich hat die Qualität und eine ausgeprägte Identität, wenn man nur an den Grünen Veltliner denkt. Österreichische Weißweine sind konsumentenfreundlich, sie haben mehr Körper, geben einfach mehr her als zum Beispiel deutsche Weine. Sie sind entschieden besser als die meisten italienischen Weißweine. Ich liebe Italiens Rotweine, aber die Weißen finde ich langweilig."

"Die Weinwelt in rot weiß rot"

Gleich zu Beginn des V. Masters of Wine Symposiums, das von Bundesminister Molterer eröffnet wurde, gab es freundliche Worte für die Organisatoren vor Ort. Nach zahlreichen Vorträgen, Lunches, Tastings und Dinners sowie einer Wiener Gala im Rathaus war zuletzt offene Begeisterung zu spüren. "Die Tragweite dieses Erfolges wird sich nach und nach zeigen", meint Weinmarketingchef Michael Thurner zufrieden, "Die internationalen Gäste des Symposiums nehmen meist Schlüsselpositionen im Handel, in den Medien und in der Fortbildung ein. Sie werden ihr Wissen um Österreichs Weinqualität weitergeben."

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