Österreichs Weinwirtschaft trauert um Alois Kracher - Süßweinpionier starb nach kurzer, schwerer Krankheit im 49. Lebensjahr

Die österreichische Weinwirtschaft trauert um einen ihrer größten Menschen. Alois Kracher ist für viele völlig überraschend in der Nacht vom 4. auf den 5. Dezember im 49. Lebensjahr einem Krebsleiden erlegen. Damit verliert Österreich einen Visionär, der nicht nur durch die internationalen Erfolge seiner Weine, sondern auch aufgrund seiner Verdienste um den österreichischen Wein in der Welt unersetzbar sein wird.

Alois Kracher, Copyright Andreas Durst
Alois Kracher, © Andreas Durst

Erst 1986 trat der gelernte Chemiker in das Weingut seines bereits als Süßweinspezialist bekannten Vaters ein. Der rasante Aufstieg kam durch eine neue Süßweinstilistik und machte ihn in wenigen Jahren zum herausragendsten Botschafter einer neuen österreichischen Qualitätsweinphilosophie. Insgesamt sechsmal wurde er vom international renommierten Fachmagazin „Wine Magazine“ in London zum „Winemaker of the Year“ gekürt. Unzählige weitere nationale und internationale Auszeichnungen und Jahr für Jahr höchste Bewertungen durch die einflussreichsten Weinkritiker der Welt machten Kracher zur international bekanntesten Luxusmarke des österreichischen Weins. Alois Krachers unermüdlicher Einsatz galt dabei nicht nur dem eigenen Betrieb, sondern dem Ruf des österreichischen Weins insgesamt. Vielen Kollegen öffnete er die Türen auf internationalen Märkten. Sein Sohn Gerhard wird den Weg, unterstützt durch die Familie, im Sinne des großen Illmitzer Weinpioniers fortsetzen.

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Weinlaubenhof Kracher

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