Österreichischer Wein im Handel - Image besser als Verfügbarkeit

Eine kürzlich von GfK durchgeführte Imagestudie belegt, daß die österreichischen Konsumenten dem inländischen Wein im Lebensmitteleinzelhandel noch mehr den Vorzug geben würden, als dies ohnehin der Fall ist, wenn das Angebot umfassender wäre.

Grafik Lebensmittelhandel
Grafik Lebensmittelhandel, © ÖWM

Die Konsumenten schätzen am heimischen Wein besonders die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis. Aber auch die Präsentation wird besser bewertet als jene der Konkurrenz aus Frankreich und Italien.

Derzeit stammen rund 42% der verkauften Weine im Lebensmitteleinzelhandel aus Österreich. Die GfK-Studie aber förderte eine erheblich höhere Bereitschaft der Konsumenten zutage, österreichische Weine zu erwerben. Bedingt durch die kleinen Ernten der Jahre '95, '96,'97 ist es ausländischen Anbietern gelungen, verstärkt in die Regale des Handels vorzudringen.
Diese verlorenen Markanteile müssen nun zurückgewonnen werden.

Bertold Salomon ist zuversichtlich: "Um den Konsumentenwünschen zu entsprechen, wird der Lebensmittelhandel nun verstärkt "pro Österreich" reagieren, zumal die Konkurrenz aus dem Ausland im Preis-Leistungsverhältnis keineswegs über den Dingen steht. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß der Marktanteil im Handel während des zweiten Halbjahrs 1999 wieder auf über 50% ansteigen wird. Der Anteil des inländischen Weins am gesamten Heimkonsum wird damit von derzeit 75% wieder näher an die 80%-Marke heranreichen."

Weinkonsum in Österreich 1997/1998

Gesamtkonsum: 2.498.490 hl Pro Kopf Verbrauch: 30,9 l/Jahr
Quelle: ÖSTAT 1999

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