Mehr Weinkultur aus Österreich, Tasaki für Grüner Veltliner & Co

Der japanische Meilleur Sommelier du Monde (1995) Shinya Tasaki lud am 3. Oktober in Osaka und am 5. Oktober in Tokio im Rahmen einer kommentierten Verkostung vor Fachpublikum zu einem Überblick über Österreichs große Weine. Die erfreuliche Zahl an Anmeldungen zu diesen Tastings (Osaka: 300, Tokio 200) spricht nicht nur für die große Autorität des illustren Weinstars sie zeigen auch: Österreich ist als Weinkulturland in Japan attraktiv wie nie zuvor.

Grüner Veltliner Rebe
Grüner Veltliner, © ÖWM / Oberleitner

Das Weinland Österreich liegt rund um die Weltstadt Wien in der östlichen Hälfte Österreichs. Wien ist selbst Weinbaugebiet und idealer Ausgangspunkt für Reisen in alle Weinbaugebiete. Nur eines ist schöner als dieses prächtige Land großer Weine zu bereisen, nämlich dessen Weine ganz einfach höchstpersönlich zu genießen.

In Österreich wird traditionell ein Großteil der jährlichen Produktion von Gästen und Einheimischen konsumiert. In den letzten Jahren wuchs das Interesse für Weine aus Österreich vor allem in Ländern wie Deutschland, der Schweiz oder den USA. In Japan hatten bislang nur echte Weinspezialisten Zugang zu österreichischer Rebkultur. Im Jahr 2000 lag der Import von Wein aus Österreich bei unterdurchschnittlichen 100.000 Litern - vor allem durch die Bemühungen der japanischen Importeure und Gastronomen soll in Zukunft wieder eine Steigerung bei den Importen erzielt werden.

Ermuntert durch den Zuspruch der japanischen Weinfachleute, die nun regelmäßig und ausführlich über Grüner Veltliner, Zweigelt und Co berichten, sucht die Elite der österreichischen Winzer verstärkt den Kontakt zu japanischen Weinfreunden, Gastronomen und Händlern. Österreich bekommt dazu auch Rückenwind durch ein bisher nie da gewesenes, internationales Medienecho. So schreibt der "Wine Spectator" regelmäßig über Grüner Veltliner, Riesling und Co. und auch Parkers "Wine Advocate" hat Österreich als eigene Größe im Weinbau entdeckt, nachdem man bereits auf die großen Süßweine des Burgenlandes aufmerksam geworden war.

"Grund des Erfolges ist nicht nur die hervorragende Qualität der österreichischen Weine, sondern auch deren unbestrittene Harmonie mit der asiatischen Küche", meint Michael Thurner, ab 2002 Geschäftsführer der Österreichischen Weinmarketing.

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