Heimischer Wein am Gipfel

Die Österreichische Weinwirtschaft lud vom 12. bis zum 15. Juni rund 100 internationale Fachjournalisten sowie 50 deutsche Weinhändler zum traditionellen „Weingipfel“ („Wine Summit“). Diese Veranstaltung, die alle zwei Jahre stattfindet, soll den Teilnehmern einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Weinland Österreich geben.

Eine idyllische Weinverkostung wurde von den Winzern des GebietesCarnuntum organisiert, Copyright ÖWM
Eine idyllische Weinverkostung wurde von den Winzern des Gebietes Carnuntum organisiert, © ÖWM

Das Weinland Österreich ist in Bewegung. Das zeigte sich beim heurigen „Weingipfel“ der Österreichischen Weinwirtschaft ganz besonders. Die rund 150 internationalen Gäste des Gipfeltreffens erhielten vier Tage lang aus erster Hand aktuelle Informationen zum Thema österreichischer Wein. „Ziel unseres Weingipfels ist es, den Profis aus aller Welt einen Überblick über die neuesten Entwicklungen und den neuen Jahrgang in Österreich zu geben, und denjenigen, die erst beginnen, sich für die heimischen Weine zu interessieren, das Weinland generell näher zu bringen“, sagt Michael Thurner, Chef der Österreichischen Weinmarketingservicegesellschaft (ÖWM), die den Weingipfel bereits zum dritten mal organisierte.

Gebietspräsentationen

So wurde über den neuen Weinviertel DAC-Wein („Districtus Austriae Controllatus“) ebenso diskutiert wie über den aktuellen Jahrgang in Rot, Weiß und Süß. Hauptprogrammpunkte waren aber die Präsentationen von zehn österreichischen Weinbaugebieten: Thermenregion, Kremstal, Wachau, Kamptal, Wien, Burgenland, Steiermark, Weinviertel, Carnuntum und Donauland. Die Regionen wurden dabei von jenen Winzern präsentiert, die sich besonders aktiv um den Export von Qualitätsweinen bemühen. Den exklusiven Rahmen für diese Präsentationen bildeten unter anderem die Gloriette des Schlosses Schönbrunn, das Palais Schwarzenberg, das Schloss Esterházy in Eisenstadt, das Schifffahrtsmuseum in Spitz oder das Casino Baden.

Bekanntheitssteigerung

Die Teilnehmer des Weingipfels lernten Österreich in diesen vier Tagen in der Theorie und vor allem in der Praxis als Weinland erster Güte kennen. Michael Thurner ist überzeugt, dass durch diesen Weingipfel die internationale Bekanntheit der edlen österreichischen Tropfen nachhaltig gesteigert wird: „Die Gipfel-Teilnehmer sind in ihren Heimatländern allesamt Meinungsbildner. Der österreichische Wein erhält durch diese Veranstaltung nach und nach jenen Stellenwert, der ihm qualitätsmäßig zusteht.“ Durch die intensiven Kontakte zu den deutschen Händlern versucht die ÖWM, den wichtigsten Exportmarkt der heimischen Weinwirtschaft noch intensiver zu bearbeiten.

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