Bundesweintaufe 2000

Ein "Junger Österreicher" wird zum "Wein". Gleich vorweg das freudiges Ereignis: Seit dem 6.November darf der ehemals "stürmische" dann "staubige" und jetzt strahlend klare, vergorene Saft edler Trauben auch wirklich "Wein" genannt werden.

Weingarten Burgenland, Copyright ÖWM / Lukan
Weingarten Burgenland, © ÖWM / Lukan

Und: Es ist ein schönes Kind, daß die Paten (die Präsidenten Rudolf Schwarzböck und Josef Pleil, Landesrat Paul Rittsteuer und Weinmarketing-Chef Bertold Salomon, die österreichische Bundesweinkönigin sowie zahlreiche illustre Festgäste) im südburgenländischen Kloster Marienberg aus der Taufe hoben.

DI Robert Steidl, bekannter Experte der Schule Klosterneuburg, beschrieb den 2000-er als füllig und dicht mit einer moderaten Säure, die auch dem internationalen Trend sehr entgegenkommt. "Die Rotweine zeigen bereits an der Farbdichte, daß der Jahrgang 2000 sicherlich zu den ganz besonderen zählen wird."

Ein edler Weinfreund wird geehrt

Als prominenter Taufpate fungierte auch der frisch gebackene Bacchuspreisträger Kammerschauspieler Prof. Rudolf Buczolich. In seiner Laudatio wies der burgenländische Weinbaupräsident Alois Schuster auf die vielen öffentlichen Auftritte des "Burgschauspielers aus dem Burgenland" hin, die dieser in Sachen Wein aus Österreich unternommen habe. Bekannt sei Herr Buczolich nicht nur als weinfreundlicher Kellner Rudolf aus dem Seniorenclub, im Burgenland schätze man ihn als Intendant der Kobersdorfer Festspiele und Verantwortlichen für den gleichnamigen Festspielwein.

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