Banderole ersetzt Weinflasche als starkes Herkunftszeichen im Logo

Nach über 20 Jahren erfolgreicher Werbung plant die Österreichische Weinmarketinggesellschaft (ÖWM) die tiefgreifendste Änderung des werblichen Auftritts seit ihrer Gründung. Mit der Integration der österreichischen Banderole in das Logo wird die Qualitätsherkunft stärker hervorgehoben. Die Botschaft „Kostbare Kultur“ bleibt wichtiger Kernpunkt. Eigene Sujets mit der Thematik Wein und Essen betonen die Vielfältigkeit des österreichischen Weins.

Rudi Reisner, Agentur Wirz und Willi Klinger, ÖWM, präsentieren die neue Werbelinie, Copyright ÖWM
Rudi Reisner, Agentur Wirz und Willi Klinger, ÖWM, präsentieren die neue Werbelinie, © ÖWM

Modernisierung und Aktualisierung des ÖWM-Auftritts

Der österreichische Wein hat im vergangenen Jahrzehnt eine rasante Entwicklung miterlebt. Dieser Dynamik trägt jetzt auch der neue ÖWM-Auftritt Rechnung. Die auf das Wesentliche reduzierte Logogestaltung wirkt selbstbewusster und wird durch die Trennung vom Claim „Kostbare Kultur“ noch prägnanter. Das neue Logo übernimmt dadurch stärker die Funktion einer Dachmarke, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

Banderole als Qualitäts- und Herkunftssiegel visualisiert

Mit dem neuen EU Recht, das im Sommer 2009 in Kraft tritt, dürfen auch einfache Weine ohne nähere Herkunftsbezeichnung (bisher Tafelweine) die Angabe von Rebsorte und Jahrgang auf dem Etikett tragen. Bisher durften nur Land- und Qualitätsweine, die strengeren Richtlinien unterliegen, diese Bezeichnungen aufweisen. „Daher ist es für uns umso wichtiger noch stärker die Qualität und Herkunft mit der neuen Werbelinie zu betonen“, erklärt Willi Klinger, Geschäftsführer der ÖWM. „Und mit der Banderole haben wir das einfachste und logischste Wiedererkennungszeichen national und international für österreichischen Qualitätswein in das Logo mit aufgenommen.“ Das bestätigt auch Rudi Reisner, Geschäftsführer der Agentur Wirz, die das neue Design kreiert hat: „Die im Logo hochgestellte Banderole wirkt wie ein „Trademark“ und gibt dem Logo den optischen „Pfiff“".

Kostbare Kultur bleibt erhalten, neuer Fokus auf Kulinarik

Der geniale Begriff „Kostbare Kultur“ wird als Claim weiter beibehalten und im englischen durch die einfache Aufforderung „Taste Culture“ umgesetzt. Diesem Leitsatz wird auch in der Auswahl der Bildsujets der neuen Anzeigenkampagne Rechnung getragen, z.B. mit Kultursymbolen wie Klaviertastaturen, Violinen, später aber auch moderner Kunst und Architektur. Intensiviert wird vor allem der Fokus auf Wein und Essen. „Die neuen Kulinarik-Sujets betonen den Genussaspekt und werben für den verantwortungsvollen Umgang mit dem Kulturgut Wein“, unterstreicht Willi Klinger. „Dabei können wir mit traditionellen Gerichten wie Schnitzel und Tafelspitz unsere eigene kulinarische Identität in den Vordergrund rücken. Mit kreativen und exotischen Speisenbildern unterstreichen wir aber auch die universelle Eignung österreichischer Weine zur internationalen Küche.“
Weiterhin erhalten bleiben die Landschaftsbilder für die Bewerbung der einzelnen Weinbaugebiete.

Auch SALON, G’Spritzter, aufzumwein.at und Werbemittel im neuen Corporate Design

Neben der klassischen ÖWM Werbelinie werden auch weitere Projekte der ÖWM sukzessive erneuert. Der SALON Österreich Wein erstrahlt ab Juni im neuen Design, das neue G’Spritzten Sujet erfrischt ab 1. Juni über 1.000 Plakatstellen und der online-Reiseführer www.aufzumwein.at ist bereits seit Anfang April mit neuer Werbelinie online. Besonders spannend dabei: www.aufzumwein.at/mobil - der erste Weinreiseführer am Handy! Der Umbau der neuen Österreich Wein Website www.österreichwein.at ist bereits in vollem Gange, wird jedoch aufgrund des Umfanges erst in einigen Monaten abgeschlossen sein.
Bei den beliebten Werbemitteln werden in Zukunft zwei Linien erhältlich sein: Die „Tradition“ mit dem klassischen ÖWM-grün und „Style“ in szenigem Schwarz.

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