Weihnachtsgansl

Rezept aus: Hedi Klingers Familienküche, Brandstätter Verlag

Zutaten

Dieses Bild zeigt eine gebratene Gans, Copyright Manfred Klimek/Brandstätter Verlag
© Manfred Klimek/Brandstätter Verlag

1 Gans (ca. 2,5 kg)
Salz
Majoran
Äpfel und Orangen (so viel, dass die Gans-Bauchhöhle voll wird)
gemahlener Kümmel
ca. ¼ l Rind- oder Hühnersuppe

Zubereitung

Ofen auf 160 °C (Heißluft mit Bratautomatik) oder 180 °C Heißluft (ohne Bratautomatik) vorheizen. Fettdrüsen am Kragen und Bürzel der Gans wegschneiden. Gans innen und außen waschen, abtrocknen. Innen mit Salz einreiben. Äpfel- und Orangen-Fruchtfleisch grob in ca. 2 cm große Würfel schneiden, mit Majoran würzen, vermischen. Gans gut damit füllen, hintere Öffnung zunähen. Gans außen mit Salz und Kümmel einreiben.

Mit der Brustseite nach unten auf mittlerer Schiene (je nach Größe der Gans) über einem mit ⅛ l Wasser gefüllten tiefen Backblech auf dem Rost im Ofen ca. 1 Stunde braten, bis der Rücken schön Farbe hat. Etwas Wasser angießen, das Blech sollte nie trocken werden. Gans umdrehen, eventuell etwas Fett abgießen. Ab jetzt Bratensatz, wenn er zu sehr eintrocknet, mit Suppe angießen. Wenn die Haut zu trocken wird, mit Saft begießen (etwa drei- bis viermal). Nach ca. 2 Stunden die Gans wieder auf die Brust legen, damit der Rücken knusprig wird. Abschließend einige Minuten auf den Rücken drehen, die Brust sollte besonders knusprig werden.

Ofen ausschalten, Gans auf einer warmen Platte oder in einer anderen Reine bei leicht geöffneter Ofentür etwa 10 Minuten rasten lassen. Währenddessen Bratrückstände mit etwas Suppe vom Blech lospinseln, Saft durch ein Sieb in eine Kasserolle abgießen und einige Minuten kochen. Gans auf einem Brett auf den Rücken legen und mit der Geflügelschere tranchieren: Von der Bauchhöhle zum Kragen schneiden, umdrehen, Rückgrat herausschneiden. Beide Hälften auseinanderschneiden. Je ¼ Gans auf heißen Tellern anrichten, mit Saft umgießen.

Wein Tipp

Weiß oder Rot? Je nach Gusto, aber bitte nur vom Feinsten, zum Beispiel Zweigelt, Sankt Laurent oder Blaufränkisch. Auch ein ebenbürtiger Veltliner oder Riesling eignen sich vortrefflich zur Begleitung.

 

Anmerkung: Rezept ist für vier Personen berechnet.