Rezept Paprikahendl mit Nockerln

Im Gegensatz zum dunkleren, schärferen Rindsgulasch, das vom ungarischen „Pörkölt“ abstammt, geht das Paprikahendl wie auch das kalbsgulasch auf die ungarischen „Paprikás“-Varianten zurück.

Zubereitung

Die Hendl vierteln (oder auch noch etwas kleiner zerteilen), waschen, Rückgrat und Kragen herauslösen, aber mitdünsten. Die Teile salzen, in heißem Öl schonend anbraten und herausnehmen. Im Bratrückstand Zwiebeln anrösten, Paprika einrühren und gleich mit Wasser oder Suppe aufgießen. Tomatenmark und geriebene Zitronenschale dazugeben und salzen. Die Hühnerstücke dazugeben und zugedeckt weichdünsten. Hühnerstücke wieder herausnehmen, Mehl und Sauerrahm mit dem Schneebesen schnell einrühren, einige Minuten köcheln lassen, Obers (Sahne) einrühren. Sauce durch ein Sieb streichen und mit wenig  Zitronensaft abschmecken.

Anrichten

Hühnerstücke auf einem heißen Teller legen und mit Sauce überziehen. Mit Nockerln (= eine Art großer Spätzle) oder Petersilerdäpfeln servieren.

Zutaten

Mengenangaben für 6 Personen

2 Junghendl à 1400 g

250 g Zwiebeln, fein gehackt

100 g Öl

40 g edelsüßer Paprika

600 ml Wasser oder Suppe

250 ml Sauerrahm

40 g Weizenmehl

1 Teelöffel Tomatenmark

125 ml Obers (Sahne)

Salz, Zitronensaft, Zitronenschale