Bouvier

Ein Bild zeigt die Trauben der Rebsorte Bovier
© ÖWM / Oberleitner

Herkunft: Österreich, Bad Radkersburg (Steiermark)

Abstammung: Züchtung aus Gelber Muskateller X Weißer Burgunder. Die Rebsorte wurde um 1900 von Lothar Bouvier in Bad Radkersburg gezüchtet.

Anbaufläche und Verbreitung: 234 ha, 0,5 %. Die Sorte ist hauptsächlich im Burgenland vertreten. Im Zeitraum von 1999 bis 2009 hat sich die Anbaufläche um 1/3 verringert.

Wichtige ampelografische Merkmale
Blatt: mittelgroß, kreisförmig, fünflappig, tief gelappt
Traube: kleine bis mittelgroße Traube, mitteldicht bis locker, zylindrisch, häufig mit Beitraube, Beeren  grünlichgelb, dickschalig und rundlich

Reifezeit: sehr früh

Bedeutung, Ansprüche: Bouvier wird vor allem als Tafeltraube, Most, Sturm oder Jungwein vermarktet. Im Hauptanbaugebiet Burgenland entstehen aus dieser Sorte auch Prädikatsweine, meist mild mit feinem Muskatton. Nachteilig sind die unsicheren und geringen Erträge.

Wein: Die Weine sind mild, extraktreich und je nach Standort mit mehr oder weniger starkem Muskatbukett versehen.