Kulinarisches und Kreatives

Große Süßweine haben ungeahntes Potenzial, wenn es um ihren kulinarischen Einsatz geht.

Ein Bild zeigt einen Kaiserschmarren
© ÖWM / Wirz, Möbius

Klassisch – und auch am häufigsten – ist die Kombination mit Desserts, denn gerade die österreichische Mehlspeisenküche findet im hohen Prädikatswein einen kongenialen Partner. Aber auch Geflügelleber – gebraten oder als Pastete und Terrine – verlangt nach Süßwein. Die pikante Schärfe und Geschmacksintensität eines Blauschimmelkäses – ob Roquefort, Stilton, Gorgonzola oder Ähnliches – wird durch die elegante, geschmeidige Süße eines Prädikatsweins perfekt ausbalanciert. Und die asiatische Küche fordert geradezu nach aromatischen Ausleseweinen mit eleganter Struktur und balanciertem Frucht-Säure-Spiel.

Ein Bild zeigt eine Gänserleberterrine
© ÖWM / Kohl

Süßweine entfalten ihre Eigenschaften erst mit der richtigen Temperatur, als ideale Serviertemperatur empfehlen wir 10 Grad Celsius. Grundsätzlich sollten Dessertweine aus nicht zu großen Gläsern getrunken werden, die sich nach oben verjüngen. Diese Tulpen- oder Apfelform bündelt die Duftstoffe. Damit sich der Wein nicht zu rasch erwärmt, sollte auch nur eine kleine Menge eingeschenkt werden.