Das Genie: Grüner Veltliner

Beim Grünen Veltliner gibt es verschiedenste individuelle Stile je nach Erzeugerphilosophie.

Ein Bild zeigt Weingläser
© ÖWM / Hollinger

Die anderen Hauptfaktoren (außer dem Klon) sind Erntezeitpunkt, Gebiet, Mikroklima und Boden: Schotter und Konglomerat ergeben zitronig-frische Weine; vom Löss kommt ein sehr harmonischer Stil, und Urgestein prägt das Bukett durch verstärkte Mineralität. Grüner Veltliner wird auf der ganzen Welt als idealer Speisenbegleiter geschätzt., z. B. für:

  • Räucherfisch, Austern, Muscheln und Sushi, gebratener oder pochierter Fisch bis Hummer
  • Fleischgerichte vom Wiener Schnitzel bis Geflügel, Tafelspitz und Innereien
  • Käse, Salate und vegetarische Speisen, sogar Spargel, Artischocken und Pilzgerichte
  • Scharfe und würzige Gerichte asiatischer und anderer Ethno- Küchen

Leicht

Schon zwischen 11 und 12% Alkohol ist der Grüne Veltliner ein vollwertiger Wein. Diese Sortenvertreter werden in der Regel mit „Niederösterreich“ oder Wachau „Steinfeder“, gelegentlich auch mit „Burgenland“ oder „Wien“, bezeichnet und sind meist sehr preiswert.

Klassik

Im Bereich zwischen 12 und 13% liegen die klassischen Weine dieser Sorte. Mit ihrem mittelgewichtigen Körper und guter Länge zählen sie zu den vielseitigsten Essensbegleitern. Wichtigste Herkünfte: Weinviertel DAC, Kremstal DAC, Kamptal DAC, Traisental DAC, Wachau Federspiel, Wagram, Niederösterreich, Burgenland und Wien.

Reserve

Kräftige Grüne Veltliner zählen zu den langlebigsten und größten Weißweinen der Welt und sind für die Qualität äußerst preisgünstig. Sie stammen aus den klassischen Gebieten und haben meist das Wort „Reserve“ (Wachau „Smaragd“) sowie oft auch eine Lagenbezeichnung auf dem Etikett. Am besten kommen sie im Burgunderglas zur Geltung.