Hektarhöchstertragsmenge

Die Hektarhöchstertragsmenge in Österreich beträgt 9.000 kg/ha Weintrauben oder 6.750 l/ha Wein.

Nach Umstellung des Rebflächenverzeichnisses auf die inhaltlichen Anforderungen des integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems beträgt diese Hektarhöchstmenge 10.000 kg Weintrauben oder 7.500 l Wein. Bis zur Umstellung des Rebflächenverzeichnisses auf die inhaltlichen Anforderungen des integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems kann der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft durch Verordnung auf Antrag des Nationalen Weinkomitees die Hektarhöchstmenge für die Ernte eines Jahres um bis zu 20 % senken oder erhöhen, falls dies die klimatischen oder weinwirtschaftlichen Rahmenbedingungen für dieses Jahr erfordern.

Wird mehr produziert, muss die gesamte Menge als Wein ohne Herkunft deklassiert werden. Diese Grenze gilt für alle Weine, wie Qualitätswein/herkunftstypischer Qualitätswein (DAC), Landwein, Wein ohne Herkunft mit Angabe von Sorte und Jahrgang, nicht aber für Weine ohne geschützte Ursprungsbezeichnung oder geografische Angabe ohne Sorten- und Jahrgangsbezeichnung.